Informationen

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Förderung

In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, der Bundesregierung, dem Bezirksamt, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der Sozialen Stadt und des Ev. Kirchenkreises Spandau war es uns möglich das Mehrgenerationenhaus zu bauen. Seit nunmehr 5 Jahren können wir mit Unterstützung der Sozialen Stadt und des Quartiersrates Falkenhagener Feld West unsere Projekte anbieten.

Wozu gibt es uns?

In unserem Stadtteil leben Menschen aller Generationen und verschiedener Kulturen. Anders als früher leben die Familien mit Großeltern, Eltern, Kindern und Enkeln nicht mehr in räumlicher Nähe zueinander. Die Mobilität in der Gesellschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass Familienangehörige häufig entfernt voneinander leben. Man sieht sich selten und ist oft allein. Kontakte gibt es vorrangig in der gleichen Altersgruppe. Begegnungen
zwischen den Generationen und dadurch auch Verständnis, Anteilnahme und gegenseitige Unterstützung haben abgenommen.

Mit unserem Mehrgenerationenhaus schaffen wir einen Ort, an dem sich alle Generationen treffen und austauschen können. Menschen verschiedener Herkunft werden sich über kulturelle Grenzen hinweg begegnen und kennenlernen. Unser Haus ist offen für alle Menschen, unabhängig von Alter, Konfession, Kultur und Nationalität. Wohnmöglichkeiten wird es darin nicht geben, aber Räume für Veranstaltungen und Familienfeste.

Eines unserer Hauptziele ist es, die Lebensqualität in unserem Stadtteil zu verbessern, zum Beispiel durch Beratungs- und Bildungsangebote. Wir wollen Menschen einladen, das Zusammenleben im Stadtteil durch ehrenamtliches Engagement aktiv zu gestalten und zu genießen, im Begegnungs-Café, bei gemeinsamen Aktivitäten und bei kulturellen Veranstaltungen.

 

Unsere Angebote finden Sie unter der Rubrik „Gemeindeleben“

Projektleitung: Klaus Hoppmann
Telefon: 0157 74666990
Mail: klaus.hoppmann[at]paulgerhardtgemeinde.de

Entstehungsgeschichte:

2006
Der Gemeindekirchenrat beschäftigt sich mit Zukunftsfragen der Gemeinde und der sozialen Situation im Stadtteil. Er beschließt, als Träger die Planung eines Mehrgenerationenhauses in Verbindung mit dem Gemeindezentrum zu beginnen und voranzutreiben.
Der Kreiskirchenrat wird informiert und einbezogen. Kontakte mit dem Stadtteilmanagement Falkenhagener Feld West werden aufgenommen und ein beschränkter Ideenwettbewerb mit mehreren Architekturbüros durchgeführt.

2007
Nach Entscheidung des Gemeindekirchenrates für den Architektenentwurf des Büros Lutz Hoffmann stellt die Gemeinde zur Finanzierung Anträge beim Programm Stadtumbau West an das Bezirksamt Spandau und beim Kreiskirchenrat der Ev. Kirche in Spandau und erhält die Mittelzusagen.

2008
Baubeginn und öffentliche Grundsteinlegung mit der Senatorin für Stadtentwicklung Frau Junge-Reyer, Herrn Bezirksbürgermeister Birkholz, dem Baustadtrat Herrn Röding und dem Vorsitzenden des Spandauer Kreiskirchenrates Herrn Berndt. Der Bau wird bis Ende des Jahres fertiggestellt.

2009
Feierliche Einweihung des Mehrgenerationenhauses nach neun Monaten Bauzeit im Rahmen eines Festgottesdienstes mit Generalsuperintendent Ralf Meister, einer Einweihungsfeier mit Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz und Bezirksstadtrat Carsten-Michael Röding mit anschließendem Tag der offenen Tür und eines Festballs.

2010
Einweihung der Kita mit Bischhof Dröge und Vertretern von Politik und Öffebntlichkeitsarbeit.

Das Mehrgenerationenhaus

Ein Haus, in dem sich die verschiedenen Generationen begegnen und über die Familienbande hinaus entdecken, was man zur Förderung der Lebensqualität miteinander gestalten kann. Ein Haus, in dem alle teilhaben können an der Vielfalt des Lebens, an Kultur, Bildung und Beratung.
Ein Haus, das einlädt, die Gaben und Talente, die uns Menschen von Gott geschenkt sind, zu entfalten, miteinander und füreinander.

Als christliche Gemeinde sind wir davon überzeugt, dass Gott jeden Menschen liebt und alle Menschen zur Teilhabe einlädt.
Jesus Christus hat uns vorgelebt, dass keiner draußen bleiben muss.
Jeder Mensch kann zum Nächsten für uns werden, zu Bruder oder Schwester auf der Suche nach dem, was Gott für seine Welt will.
So öffnen wir mit dem Mehrgenerationenhaus die Türen für Menschen in unserem Stadtteil.Unabhängig von allem, was uns voneinander trennt, Einkommen, Kultur, Konfession oder Bildungsstand, wollen wir den Kontakt der Generationen fördern, neue Qualitäten des Zusammenlebens miteinander und füreinander entdecken und so den biblischen Auftrag erfüllen:

„Suchet der Stadt Bestes“ (Jeremia 29)

 

 

Gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm „Stadtumbau“

Logoleiste MGH